18.01.2015: Schafreuter

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Yeah..Kaum ist die erste Arbeitswoche rum schon ist Schnee gefallen und alle ziehts nach draußen. Es ging sich endlich wieder aus, dass wir zusammen mit Floh eine Skitour gehen konnten. Aber nicht nur er, auch Tom war mit am Start. Floh sammelte uns alle in der Früh und nach einem kurzem Stop beim Bäcker gings Richtung Vorderriss/Hinterriss. Wir quatschten die ganze Fahrt, so dass die Anfahrt wie im Nu verging. Ziel war die Oswaldhütte und von dort dann der Schaufreuter. Man merkt deutlich, dass wir hier in einem Grenzgebiet zwischen Österreich und Deutschland sind. Für den Berg gibt es zwei Schreibweisen (Schafreiter, Schafreuter) und die Leute können nicht parken (gilt für beide). Nachdem Floh endlich den perfekten Platz gefunden hat, fellten wir auf und los gings. Ich ging mit Tom vor, während Floh zunächst noch bei Laura blieb. Wir quatschten dabei viel über die Arbeit, da es für Tom jetzt richtig spannend wird. Er fängt dieses Jahr noch bei Apple in Cupertino an, wozu man ja nicht jeden Tag die Gelegenheit hat. Schon beim Aufstieg waren wir uns sicher, dass die Tour nicht komplett zum Abfahren gehen wird. Es fühlte sich zwar nach Winter-Wonderland an, da es über Nacht geschneit hat und die gesamte Landschaft dick mit Schnee umhüllt ist, aber dieser hat einfach keine Grundlage und es hat nicht komplett gereicht um den Forstweg zu bedecken. Wurst, das Problem kommt erst bei der Abfahrt. Nach der Mooslahneralm zogen uns die Jungs vorn weg und Laura und ich blieben zusammen. Als wir oben auf dem Rücken Richtung Gipfel waren eröffnete sich uns dann der grandiose Ausblick ins Karwendel und dem Sylvensteinsee. Die Wolken rissen auf, die Sonne kam raus und tauchte alles in eine super Stimmung. Da die Jungs schon waren ging ich kurz rüber zum Gipfel. In der Zwischenzeit machten sie Kaffee und Tee. Die Abfahrt war dann eher…spannend. Oben sah der erste Hang super aus, aber bei jedem Schwung merkte man wie man auf die Steine aufkommt und man denkt sich nur “shit”. Nach einer kleinen Geländekante waren wir im Hang Richtung Mooslahneralm und hier wars dann richtig gut. Der Schnee zwar ein bissl schwer, aber wenigstens war Unterlage vorhanden. Erst kurz vor der Alm hörte man wieder das kratzende Geräusch. Von dort gings dann noch ein gutes Stück den Forstweg runter, aber dieser war dann ab der Mitte so weg geschmolzen, dass wir die Ski/Board auf den Rucksack luden und zu Fuß runter gingen. Es bleibt nicht viel zu sagen. Super nette Leute, traumhaftes Wetter, schöne Tour! Gerne wieder.

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