08.07.2015: Loch Morar

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Das Wetter war heute wieder Mega und so nutzten wir auch einfach mal dieses um es in der Früh total entspannt anzugehen. Die letzten Tage und Wochen waren einfach sehr anstrengend und es war vor allem mit der Wohnung in Aibling so viel los, dass es gut tat mal weniger zu machen. Kein Druck…Einfach genießen. Während wir Vormittags am Strand entlang gingen mussten wir auch einfach wieder über die schottischen Kinder staunen. Während es gar nicht mal so warm war, sprang ein kleines blondes Mädchen freudestrahlend barfuß über den Sand und spielte mit dort. Wenn man sich manchmal die Kinder (und Mütter) bei uns in München anschaut, die die Kleinen nicht mal bei den Bundesjugendspielen teilnehmen lassen wollen, weil es ja ungerecht wäre, wenn sie keine Ehrenurkunde bekommen, da kann man nur den Kopf schütteln, wie weit weg manche Leute von der Normalität sind.
Im Anschluss gings dann Richtung Mallaig, quasi dem letzten Ort vor Skye. Das Fischerdörfchen war mehr als süß und nach dem kurzen Spaziergang (und dem Kaffee) checkten wir noch die Fährverbindungen für morgen Richtung Skye. Dann war aber auch schon wieder Lunch-Time und so gönnten wir uns am Pier die typischen Fish&Chips..hmmmmmm.

Irgendwie ließen mich meine Hummeln im Arsch doch nicht in Ruhe, so dass ich mich am Nachmittag bewegen musste. Ich suchte mir hierfür eine Tour am Loch Morar aus, der quasi direkt neben uns war. Mit dem Bike über die kleinen Straßen zu fahren hat einfach ein ganz anderes Feeling. Die Landschaft kommt einem noch viel bewusster rüber und so vergingen die gut 8km bis zum See wie in Nu. Am See selber wars dann noch ein guter Weg, der aber ab der Hälfte immer wilder und zugewachsener wurde. Ich kämpfte mich bergauf/bergab, aber irgendwann gab ich dann auf, als quasi gar kein Weg mehr zu sehen war und ich etwas in Zeitnot geriet. Der Weg zurück auf der Trails war nicht ohne, hat aber sauviel Spaß gemacht. Alleine die Szenerie quasi an diesem See mit Blick zum Sonnenuntergang zurück zu fahren war ein einfach unbeschreibliches Erlebnis. Am Camping zurück war auch Laura gerade da und chillte gemütlich im Windschatten von Fuchur. Den Abend verbrachten wir im schönsten Abendrot und dem einfachen, stillen Da-sitzen und der Welt beim dunkel werden zuschauen. (Was in Schottland im Juli, sehr sehr lange dauern kann).

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