12.05.2012: Franken

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Ich hab lang überlegt, was ich dieses Wochenende machen soll. Laura war auf Claudis Junggesellinenabschied unterwegs (im verregneten Aschau) und das Wetter war nur für Franken gut vorher gesagt. Zum Glück hatte Floh Zeit, so dass wir uns entschlossen dem Ruf des Seils zu folgen. Oder eher dem des Schäuferla. Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir dann gegen 10 Uhr am Samstag los und erreichten am frühen Nachmittag dann die Schlossbergwände. Typisch für ein Schatten-/Nord-Gebiet, es war kalt und das nachdem wir die Woche über schon 30°C hatten. Echt brutal die Umschwünge. Wir wärmten uns an den Schlosszwergwänden auf und zogen dann hoch zu den oberen Schlossbergwänden. Ich versuchte mich an Ritter Eppelein, doch nach einem Griffausbruch war der Einstieg echt schwierig bzw. sehr unangenehm ohne Crashpad. So hängten wir uns in die Ritterspiele ein, die jeder von uns mit reinsetzen klettern konnte. Zum Schluss wollten wir uns noch die Kraftwerksrouten schnappen. Als erstes Windkraft, die mir locker rein lief. Danach war Floh dran. Leider ging ihm die Kraft oben beim Clippen aus, so dass er einen echt fiesen Vorstiegssturz mit Seil in der Hand hinlegte. Ergebnis war: Rampunierter linker Arm und erstes Bier an der Wand. Ich baute die Tour noch aus und anschließend fuhren wir zur guten Einkehr, wo wir unser Zelt aufschlugen, Bier tranken, Schäuferla aßen, uns gut unterhielten und am Abend vor dem Zelt das Schlussbier tranken.

Sonntag dann Katerstimmung, nicht nur vom Bier. Flohs Arm war nicht besser geworden, so dass wir beschlossen es heute sein zu lassen mit dem Klettern. Wir packten zam und gönnten uns noch einen Kaffee an der Tankstelle bevor es zurück nach München ging

Cooles Wochenende Floh und wie du schon gesagt hast, dass müssen wir unbedingt wiederholen. Es gibt da noch ein paar offene Rechnungen ;-)

07.05. – 08.05.2012: Kettensägenkurs

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Harr. Es war Zeit meinen Gutschein von meinem Geburtstag einzulösen. Der Kettensägen-Lehrgang. Das Wochenende nutzte ich um mir die Ausrüstung von Tom zu holen und Sonntag Abend gings dann Richtung Allgäu. Dort verbrachte ich erst noch einen super Abend mit Claudi und Peter bis es Montag dann hieß Theorie zu “büffeln”. Kettensägen-Theorie Vormittas und Workshops zur Pflege der Säge am Nachmittag. Wie es sich gehört wurde der Abend mit einem Feuer und Grillfleisch verbracht.

Dienstag dann der große Tag. Es ging in den Kemptner Wald. Dort wurden wir in zwei 8er Gruppepn aufgeteilt und es ging los. Gänsehaut-Feeling, wenn die Sägen angehen.

Zuerst fällte der Kursleiter einen Baum bis jeder von uns dann dran war. War schon saugeil seinen ersten 15Meter Baum nur mit der Säge zu fällen. Anschließend entasten und in 4 bis 5 Meter Stücke schneiden. Das ganze 16mal, da jeder von uns zwei Bäume fällte!!! HARRRR.

Was bleibt. Zwei geile Tage und der Wunsch einen Kettensäge zu haben. Ich brauch es sofort.

28.04. – 01.05.2012: Oetztal

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Unglaublicherweise war das Wetter in der Nähe von München besser vorhergesagt als z.B. im Tessin oder Gardasee. Vor allem das Oetztal sah super aus für die vier Tage. So beschlossen Steffen, Peter, Chris, Anika, Laura und ich eben dieses zu besuchen. Los gings Samstag mit einer Doppelspitze. Peter, Steffen, Chris und Anika beim Klettern. Laura und ich beim Bouldern in Tumpen. Abends cooles grillen auf dem Camping in Umhausen. Danach etwas Bier und über Peters Bett lachen ;-)

Sonntag wieder die gleiche Konstellation, leider ohne Peter am Abend der es schon nach Hause packte. Dabei hats die beiden Jungs tagsüber dermaßen von der Wand geweht, dass sie früher als gedacht bei uns in Tumpen auftauchten und Steffen endlich mal wieder angerissen hat und dabei gleich nen 7B Boulder einheimste. Sauber sag ich. Montag verließ uns dann leider auch Laura, die nicht frei hatte, sowie Chris und Anika. Ich ließ mich tatsächlich zum klettern am Seil überreden und ich muss zugeben, es war schon lustig. Vielleicht lag es auch daran, dass ich mir keinen großen Druck machte. An der Engelswand störte lediglich der Red Bull Hubschrauber der das Peak2Creek Event filmte. Die Auplatte mach ihrem Namen alle Ehre. Der Fels war echt Aua. Steffen und ich deckten uns am Abend noch mit genug Bier ein, genossen die Abendsonne bei guten Gesprächen und warteten bis Laura am Abend wieder da war. So endete der Abend noch richtig gemütlich.

Am Dienstag dann der letzte Tag Tumpen. Dabei hieß es alles geben was an Haut noch dran war. Leider ging nicht so viel, aber dafür haben wir uns coole neue Linien angeschaut und waren echt beeindruckt von der Perfekten Welle. Den Abschluss des super geilen Wochenendes bildete der McDonalds in Imst.

05.04. – 15.04.2012: Fontainebleau

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Es war wieder soweit. Bleau, doch wie immer vorher große Diskussion ob das Wetter hält. Letztendlich haben wir uns doch für Fahren entschieden, was auch die richtige Entschiedung war.

So kamen Wini, Mari, Feli, Peter, Claudi, Laura und ich das Osterwochenende gut in Bleau an und genossen das super Wetter. Nicht zu warm, aber leider teils etwas feucht. Der Regen hat uns nur zweimal leicht am Abend erwischt, dennoch konnten wir jeden Abend am Feuer sitzen. Zusätzlich waren noch Mitch und seine Freunde dabei. Gebietstechnisch hab ich dieses Jahr wieder ein paar alte Gebiet besucht und bin wie immer mit mehr Motivation aus Bleau raus gefahren als hin. Dadurch aber, dass ich keine echte Projekte offen hatte und mir irgendwie die Motivation fehlte neue zu suchen dümpelte ich so vor mich hin, dennoch bin ich zufrieden. Ich hab coole neue Boulder gefunden, neue Boulder versucht und hab auch ein paar neue Projekte mit Heim genommen ;-) Leider kam mir gegen Mitte eine Fingerverletzung (Dank dem Dach von Cul de Chien) dazwischen, so dass ich die Tage nicht bis zum Ende nutzen konnte. So machte mich als Klettercoach für die anderen zu Nutze.

Bleau war schön, ich hab ne Menge über mich gelernt und freu mich schon wieder auf das nächste mal:

Franchard Cuisinier, Reconnaissance, Rocher de la Reine, Gorges d’Apremont, Pausetag, 95.2, Cul de Chien + Rocher Sabots, Pausetag, Bois Rond.

24.03. – 25.03.2012: Chironico

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So diesmal aber richtig und ohne Komplikationen. Boulder im Tessin. Das Wetter war super vorhergesagt und Lauras Mutter hatte auch Bock zum mitkommen. Zimmer im Camping Gottardo waren reserviert. Perfekt.

So kamen wir Freitag Abend auch gut an, gönnten uns ein Bier und schliefen durch bis neun Uhr. Nach einem ausgiebigen Frühstück gings zum Monolith-Sektor. Geile Sachen gezogen und wieder viel neues gesehn. Der Abend ging fast genauso gut weiter. Nach Nüssen und Bier gabs lecker Fleisch im Camping Restaurant, so dass danach das Bier noch besser schmeckte. Voll und glücklich gings ins Bett.

Am Sonntag dann ähnliches Programm. Etwas verwirrt wegen der Zeitumstellung machten wir dort weiter wo wir gestern aufgehört haben. Ich kanns nur wiederholen. Coole Linien und es macht einfach Spaß wieder mehr neue Sachen zu sehn. Gegen drei Nachmittags wurde es dann so warm, dass unsere Haut nicht mehr mit machte und wir zufrieden den Heimweg antraten. Vorher musste aber dann doch noch ein Eisbecher gegessen werden. Danke für die schöne Zeit.

17.03. – 18.03.2012: South-West-Central Munich

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Nachdem uns ja letztes Wochenende der Scheiß mit der Scheibe passiert ist musste ich Freitag den Bus, wieder instand gesetzt, in Rosenheim abholen. So machte ich mich mit der Freundin vom Kucz in München los und holte ihn frisch repariert ab. Da ich schon mal im Rosenheim war nutzte ich die Zeit und besuchte Matthias in seinem neuen Haus. Anschließend gings zum Bier trinken mit Matthias, Jan und Thomas. Wir hatten echt einen schönen Abend und ich erfuhr einiges neues, was die alle so in Rosenheim treiben. Andrea und Fatime waren schwange und Matthias überlgt schon wegen Heirat. Na sauber sag ich. Anschließend gings zurück zum Bus beim Matthias, wo ich auch die Nacht verbrachte. Am nächsten Tag wurde ich von einem Zeitungsausträger geweckt und so nutzte ich auch die Zeit und besuchte noch meine Mutter. Nach einem Frühstück musste ich noch auf Laura warten, bis ich sie dann gegen halb elf vom Bahnhof abholte und wir den Weg Richtung Zillertal nahmen. Die Bedingungen in Ginzling waren mittel. Leider lag noch zu viel Schnee rum, aber seis drum. Wir beschlossen keine zwei Tage zu bleiben, so machten wir uns auf den Rückweg und es hat sich zum Glück noch so ergeben, dass meine Schwester Zeit hatte und wir sie besuchten konnten. Einen Eisbecher und einmal rumturnen auf dem Gerüst später, saßen wir bei ihnen drin und genossen eine Aufschnittplatte vom feinsten. Anschließend back home.

Am Sonntag wollte wir das schöne Wetter nutzen, so dass wir uns mit Steffen, Martina und Jan am Schliersee zum Biken verabredeten. Das ging aber mal voll in die Hose. Unten war zwar kein Schnee, aber kaum 100Hm gefahren und in den Wald rein kamen die Altschneefelder. Da war kein Durchkommen. So fuhren wir noch gemütlich eine Runde um den Schliersee bis wir uns in einem Gasthof noch ein Bier und Weißwürste schmecken ließen. Den Rest des Tages verbrachte ich dann bastelnd am Bus.

10.03. – 11.03.2012: Algund

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Mit Fug und Recht kann ich behaupten, dass dieses Wochenende etwas komplex war. Ich fang mal von vorne an. Nachdem das letzte Wochenende super im Tessin lief, aber dieses doch leider etwas weit ist, entschieden wir uns mal was neues auszuprobieren. Auf dem Plan stand Algund. Sieht super aus, ist nicht weit, also los. So waren wir auch bald über dem Brenner und gönnten uns zur Stärkung eine Pizza in der Sachsenklemme. Danach gings die zweite Etappe weiter bis Meran/Algund. Dort fanden wir auch schnell den Stellplatz und gingen voller Vorfreude schlafen.

Am Samstag dann bestes Wetter und nach dem Frühstück gings auch zum warm werden in die ersten Sektoren rein. Fels ist besser als gedacht und die Boulder selber sind schon coole Linien dabei. So wechseln wir von einem in den anderen Sektor und haben richtig Spaß. Am Ende vom Tag sind wir auch entsprechend platt und treten den Rückweg an. Am Bus angekommen die böse Überraschung. Scherben, Splitter am Boden und schnell wandert der Blick zum Seitenfenster, welches nur noch in Brocken an der Tür hängt. Fuck. Uns ist schlagartig klar was passiert ist und leider ist auch das schlimmste eingetreten. Lauras Tasche wurde auch dem Fahrrerraum geklaut (und mein Kulturbeutel, what the fuck?). Man…..was für ein scheiß. Ich sauer wie sonst was brüll noch meine Wut raus während Laura schon mit den Hotlines telefoniert um die Karten zu sperren. Nachdem das Loch in der Tür mit Mülltüten provisorisch geflickt wurde traten wir noch den Versuch an den Einbrauch anzuzeigen, aber in Italien am Samstagnachmittag unmöglich. Einmal standen wir vor verschlossenen Türen, das andere mal vor einem Arbeitsunwilligen Beamten. Gefrustet und taub vor lauter Fahrlärm gings zurück. In Deutschland angekommen dann noch eine schlechte Nachricht. Mitch stand neben uns und von außen sah sein Bus in Ordnung aus, aber nach einem Anruf dann die bittere Wahrheit. Auch bei ihm wurde eingebrochen, aber diesmal mit Schloss aufbrechen. Sämtliche Rucksäcke durchsucht und leer geräumt. Was für ein mieses Wochenende. Da wir die Heimfahrt bis München sowohl Lärm wie auch Frust-technisch nicht geschafft hätten machen wir Zwischenstopp bei meiner Mutter und gönnen uns erst mal vier Halbe. Am nächsten Tag gings dann gleich zum Kucz, Bus dort abstellen und mit dem Zug nach Hause. Schade…echt schade. Zumal uns es dort echt gut gefallen hat.

03.03. – 04.03.2012: Chironico

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Lang ists her, dass wir draußen klettern waren und nachdem Termine wie Bleau oder Südafrika immer näher rücken hielten wir es dieses Wochenende nicht mehr aus. Wir mussten wieder raus und echten Fels anfassen. Anfang März ist man etwas eingeschränkt was die Möglichkeiten angeht so stand bald fest, es muss Tessin besser gesagt Chironico werden.

Freitag Abend gings wie üblich los und wir erreichten fünf Stunden später unseren geliebten Magic Place “Camping Gottardo”. Am Samstag gings dann ins Centrale Gebiet rein. Puhh…Immer wieder eine Ernüchterung, wenn man bei mäßigen/warmen Bedingungen anfängt hier zu bouldern. So ging nicht viel, aber egal. Wir verbuchten alles auf “Wieder warm werden mit Fels”

Sonntag entschieden wir uns dann etwas neue Gegenden kennen zu lernen und gingen etwas oberhalb von “Les Doigts Verts” bouldern. Echt ein paar Schmankerl dabei die zum Glück etwas ab vom Schuss sind und somit nicht so frequentiert werden. Mit paar coolen neuen Linien in der Tasche gings dann auch schon leider wieder zurück nach München.

25.02. – 26.02.2012: München/Irland

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Laura hat sich dieses Wochenende vorgenommen an einer Konferenz teilzunehmen, so dass ich “sturmfrei” hatte. Dies wurde auch gleich ordentlich genutzt zum entspannen, faulenzen und zum kochen. Auf der Karte stand: Irish Stew

18.02. – 19.02.2012: Süßes München

Ein regnerisches Wochenende in München. Naja fast. Mich hat eine Erkältung zum einen flach gelegt, zum anderen herrscht nach der Kälte ein Wärmeeinbrucht. Gefühlte 10°C (fast). So nutzen wir die Zeit zum Chillen und gönnen uns bei doch etwas Sonnenschein am Samstag einen langen Spaziergang durch die Stadt. Es war sogar so gut, dass wir uns am Viktualienmarkt eine Halbe gegönnt haben. Anschließend hieß es kochen was geht. Ich widmete mich folgendem Projekt.

Schokotorte mit Lemon Curd

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Sonntag dann gemütlich chillen, klettern, Essen mit Sabine. Mal sehn wann die Bouldersaison wieder los geht.