13.11.2015: Unnütz

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Da der Traum-Herbst immer noch anhielt haben Laura und ich uns den Freitag frei genommen und sind wieder zum Achensee gefahren. Diesmal war der Unnütz das Ziel. Am Parkplatz angekommen staune ich nicht schlecht. Da steht doch echt der Ulf da. Total verwirrt lösen wir das Rätsel auf. Er dachte wir wären mit eingeladen gewesen und wir finden raus, dass er sich quasi heute mit sechs Leuten zum Biken verabredet hat. So beschließen wir die Tour zusammen zu fahren. Die anderen haben wir schnell kennen gelernt und so gehts über den Forstweg nach oben. Ab der Köglalm heißts dann Schultern. Hier bekommen wir schon mal die Gelegenheit uns den Trail quasi im Aufstieg anzuschauen. Die ersten Meter sehen ja noch gut aus, Waldboden. Oben wechselt es aber dann zu Schotter und quer durch die Latschen schleppen wir die Bikes hoch. Das Gelände wird gefühlt “alpiner” da der Weg langsam in zache Stufen übergeht. Hier mach ich mir schon Sorge wie man das wieder runter fährt. Die Latschen bzw. deren Zweige die Mitten im Weg hängen bringen mich aber schnell wieder ins Hier und Jetzt zurück. Der Aufstieg ist noch nicht geschafft. Der Berg zieht sich etwas und man denkt immer bei der nächste Kuppe wäre man oben, aber da täuscht man sich. erst ganz zum Schluss flacht er langsam ab und die Latschen machen auf und legen den Blick frei…genau…auf den Schlusshang den man noch hoch tragen muss. Also gut. Wenn man schon mal bis hierher kommt. So beißen wir uns bis oben zum Kreuz durch. Oben angekommen werfen sich alle erst mal in ihre Primaloft Jacken und der Kocher für den Kaffee wird ausgepackt. Wir genießen im Gras liegend die Sonne….Ach…so schön kannts sein und das beste kommt ja noch. Die Abfahrt.
Nachdem wir uns alle etwas erholt haben, ziehen wir die Schoner an und los gehts. Quasi im Pulk fahren wir die den ersten Hang runter und arbeiten uns im Anschluss Kurve um Kurve runter. Ich bleib hinten bei Anselm und Ulf und schau denen gespannt zu wie sie schwierige Stellen versuchen zu fahren. Aber auch sie können die Physik nicht übergehen. Es ist einfach zu trocken und der Untergrund rutscht ohne Ende. So kommen wir aber alle gut und heil an der Köglalm an bevor wir in den gemütlichen Teil, dem Waldtrail einbiegen. Hier heißt es nochmal alle Kräfte mobilisieren und durchhalten. Quasi auf der letzten Rille an Kraft kommen wir wieder gut beim Fischerwirt an und sind noch voller Endorphine. Geschwindigkeit, Herbstlaub, blauer See, Sprung, Kehre, Bremse, Bier. Alles ist dabei. Quasi ein Flash-Back übers ganze Jahr hinweg. So kommst mir zumindest noch vor als ich beim Weißbier beim Fischerwirt sitze.

Wir verabschieden und noch von allen und nehmen dann Kurs nach Tegernsee. Ziel: See-Sauna. Mission: Entspannen. Und so solls sein. Wir checken dort ein, werfen uns in die Sauna und blicken vom Pool aus über den dunklen Tegernseer. Das Leben könnte nicht schöner sein…Naja..könnte schon. Genau..Wir hängen noch das Bräustüberl ran und hauen uns danach in Gmund in den Bus zum pennen….Puhh…Welch ein Tag.

Der Samstag beginnt dann ganz ruhig. Während es draußen noch leise vor sich hin regnet, kochen wir im Bus Kaffee und Frühstücken. Tatsächlich reißt es nochmal auf, so dass Laura auch gleich die Chance nutzt um SUPen zu gehen. Ich bleibe in meinem Chillout Modus und schaue ihr vom Ufer aus bei einer Tasse Kaffee zu.

Im Anschluss holen wir meine Mutter in Aibling ab (gehen mit ihr in den Ikea) und genießen mit Lauras Mutter das Grünkohlessen. Der Sonntag geht quasi genauso weiter, nur diesmal bei uns zu Hause mit Moussaka und als Nachtisch James Bond im Kino…..Ich häng danach sogar noch den Montag dran und feiere schön mit meiner Mutter ihren Geburtstag indem ich ihr all die Dinge zusammenbaue/aufhänge, die sie noch für ihre Wohnung braucht.

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