23.09.2017: Reitsteig

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Heute wars an der Zeit Karins Geburtstagsgeschenk einzulösen. Karin und ich trafen uns dazu am Freitag beim Sascha an der Liteville Werksstation München, suchten das passende 301 aus, ließen es einstellen und sie nahm es dann mit nach Hause. Am nächsten Morgen trafen wir uns dann alle in Fall beim Parkplatz und um den Morgennebel noch etwas Zeit zu geben sich zu verziehen machten wir ein kurzes Warm-Up am Parkplatz. Wir übten Kurven fahren, Bremsen und bissl Bike-Kontrolle. Als es dann endlich heller und wärmer wurde gings los. Über den üblichen Auffahrtsweg gings an der Grammersbergalm vorbei bis zum ersten Flachstück. Hier hatten wir dann die ersten ca. 800hm in den Beinen und es war höchste Zeit für eine längere Pause. So breiteten wir das gesamte Brotzeit-Spektrum aus, genossen die Sonne und das Bier. Es fiel uns sichtlich schwer weiter zu machen, aber die Abfahrt musste sein. Der nächste Teil des Weges beinhaltete aber mehr Tragen als Fahren. So schulterten wir Richtung Grasköpfl schon bald die Bikes und zwängten uns an den Seil-versichten Stellen vorbei. Kurz nach dem Grasköfpl Abzweig wars für mich dann wieder fahrbarer und so machte jeder sein Tempo und wir kamen alle gut, trotz teilweiser Nässe, am Wiesbauer Hochleger an. Danach musste wir durch den sehr nassen ersten Teil des Reitsteiges leider durch. Höchsten Respekt an Floh und Karin, die sich wacker schlugen, vor allem der Floh ohne richtige Pedale und mit seinem schmalen Lenker. Nachdem wir den Stuhlbach dann endlich gequert hatten fing der Spaß an. Dachte ich zumindest. Leider haben mal wieder militante Wanderer hier größere Blockaden auf dem Weg errichtet. Dies reichte von Steinen bis hin zu ganzen Baumstämmen. Ich verstehe ehrlich solche Leute nicht. Wir fahren auf dem Weg, der dadurch nicht wirklich leidet. Sie aber provozieren mit den Blockaden, dass selbst Wanderer nicht darüber steigen, sondern außen rum gehen und somit noch mehr Natur zerstören. Ich verstehe es wirklich nicht. Dies versaute mir zwar nicht den Trail, aber brachte mich dann doch bissl zum nachdenken. Nach der Brücke gings dann weiter runter bis zur Straße, auf eigentlich recht einfachem Gelände, aber genau hier passierte es leider. Karin verschätzte sich in einer Kurve und rutschte auf dem Weg Richtung Hang aus. Zum Glück blieb sie unverletzt, auch wenn ihr ordentlich der Kopf dröhnte. Man man man. So was braucht man echt nicht am Ende. Auf der Straße angekommen radelten wir gemütlich vor bis nach Vorderriss zum Gasthof Post und gönnten uns das TAB. Danach folgte der Rückweg bis nach Fall, den wir zum großen Teil auf der Seestraße gemütlich hinter uns brachten. Sauschön wars mit euch!

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