05.01.2018: Tanzeck

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Nachdem ich die letzten Tage nach Silvester mit einem üblen Husten verbracht habe fühlte ich mich langsam wieder wie ein Mensch. Es brökelte zwar noch etwas in der Lunge beim Husten, aber für eine Skitour würds schon gehen. Leider hat sich das Wetter radikal geändert. Von den Minusgraden und dem Schneefall vor Weihnachten ist wenig geblieben. Es wandelte sich in fast zweistellige Plusgrade und Regen. Diese Kombindation hat den Skitouren-Gebieten arg zugesetzt. Die Lawinengefahr stieg an und der Schnee wurde immer schlechter zum fahren. Dennoch entschieden Chrissi und ich uns dafür es heute zu vesuchen. Wenigstens würden wir nicht frieren. Zudem mustse ich ja den Neu-Münchner ja mal zeigen wo man sich so rum treibt. Also gings in der Früh rauf zum Spitzing. Von der Taubensteinbahn nahmen wir den Weg hoch zum Tanzeck. Die Spur war schon deutlich angetaut und der Pistenbully hat ganze Arbeit geleistet. Der komplette Aufstieg, also vom Parkplatz aus über den Lochgraben bis sogar hoch zur Bergstation der Taubensteinbahn ist durchgespurt gewesen. Das hat den Aufsieg (und die Abfahrt) dann doch erheblich erleichtert. Uns zog es zunächst über die Schönfeldalm hoch zum Tanzeck. Hier hatten wir dann eine super Fernsicht, aber auch einen guten Ausblick auf die Einwirkung vom Regen. Tja…so sind die Winter halt bei uns. Dafür erstickt der Westen gerade in Schnee. Über sulzigen Schnee gings dann runter bis kurz vom Lochgraben. Der Schnee war teilweise schon so sulzig, dass man das Gefühl hatte man fährt auf Bruchharsch, weil man so stark einsinkt. Vom Lochgraben gings dann hoch zum Taubensteinsattel und ich war froh nicht noch den Rauhkopf mit angehängt zu haben. Mir gings dann doch nicht so gut und ich keuchte ganz ordentlich als ich das Grasstück oben am Sattel erreichte. Die Querung zum Taubensteinhaus war dann noch ordentlich vereist. In der Hütte gönnten wir uns erst mal beide ne ordentlich Suppe und nach einem schönen Ratsch gings dann wieder Retour. Wie gesagt, dank dem Pistenbully ging der Lochgraben gut und auch das letzte Stück.
Schön wars mal den „München-Neulingen“ unser Heimgebiet zu zeigen und bissl was zu erklären. Trotz der Wärmeperiode hoffe ich noch auf viele weitere Touren diesen Winter.

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