19./20.03.2011: Chironico

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Unglaublich aber war, wir haben es ein zweites mal nach Chironico geschafft und diesmal nicht mal alleine. Floh hat zwar lang hin und her getan, aber nachdem die Alternative war auf der regnerischen Alpennordseite Skitouren zu gehn oder mit uns ins sonnige Tessin, hat er sich Donnerstag Abend dann doch für die Sonne entschieden und dies Kund getan. Steffi war ebenfalls so begeistert, dass sie sogar Stephan überreden konnte und so kam sie ebenfalls ins Tessin. Wir fuhren wie üblich Freitag Abend nach der Arbeit los und waren in gut vier Stunden am Campingplatz Gottardo wo wir uns noch das verdiente Ankunftsbier gegönnt haben. Danach gings auch zügig ins Bett. Am nächsten morgen dann die ersten Sonnenstrahlen und zack spürt man wie neue Energie in einen eindringt. Kurz aus dem Fenster geschaut, sehr schön Stephan und Steffi sind auch schon da. So ließen wir uns auch lange Zeit beim frühstücken und quatschten was es alles so neues gibt, da wir uns lange nicht gesehn haben. Dann hieß es doch irgendwann mal bouldern. Ich war noch etwas skeptisch, da ich mir die Woche in der Kletterhalle den Fuß verknackst habe und dieser trotz Zusicherung des Orthopäden, dass nichts gebrochen oder gerissen ist, noch sehr dick und geschwollen war. Mal gucken, ich war nicht so zuversichtlich, aber hauptsache Fels. So gings dann auch ins obere Gebiet von Chironico. Wir tickten ein paar nette Sachen im Sektor Centrale ab und mit meinem Fuß liefs sogar besser als gedacht. Trotz eines leichten Regen-Nieslers, konnte wir gut durchklettern. Am Abend gönnten wir uns dann schön einen Teller Pasta bei der Oma am Campingplatz und vertieftes uns in Gespräche über Reisen, Urlaub, Outdoor….

Am Sonntag Morgen begrüßte uns erneut die Sonne zum Frühstück. Auch heute hieß unser Ziel wieder Sektor Centrale, Monolith & Co. Heute lief es überrschand besser mit dem Fuß und ich konnte Sachen wegticken die ich vor paar Wochen noch nicht geschafft habe. Es hilft halt doch, wenn man sich nicht den Kopf macht und keinen Druck aufbaut. Auch der Tag ging leider viel zu schnell rum, aber wir ließen es uns nicht nehmen noch vor der Abfahrt gemütlichen einen Kaffee vor dem Bus in der Sonne zu trinken. Anschließend folgten die etwas ätzenden fünf Stunden Rückfahrt. Schee wars.

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