Dieses Wochenende sollte es nicht erst dreihundert Kilometer weggehen um dort Biken zu können, nein. Der Plan war Lauras Mutter am Tegernsee zu besuchen und dies gleich mit unserem Freizeit-Plan zu kombinieren.
Somit fuhren wir Freitag Abend raus Richtung Warngau, wo wir die erste Warmfahr-Tour unternahmen. Die stellte als echt gut heraus und so genossen wir bei bestem Wetter auch das bayrische Voralpenland. Am Abend gings dann zum Campingplatz nach Rottach, wo wir bei einer super Abendstimmung unser Tegernseer Bier genossen.
Am Samstag weckte uns die Hitze im Bus. Keine 8 Uhr und schon kochend heißt. Puh..und wir wollten heute noch die Drei-Seen-Runde fahren. Nach dem Frühstück im Schatten hieß es dann durchziehen bzw. anziehen. Wir fuhren bis hinter den Bahnhof von Tegernsee und los gings. Anders als der Track fuhren wir gegen den Uhrzeigersinn, was sich im Nachhinein als die absolut richtige Entscheidung heraus stellte. Über Rottach gings weiter nach Kreuth, anschließend Valepp und den absolut eckligen Ziehweg hoch zum Spitzingsee. Bis dahin genossen wir schon das super Panorama und die schöne kitsch Stimmung. Am Spitzingsee machen wir dann kurz Pause bevor es dann hoch/runter zum Schliersee ging. Dann folgte das Hammerstück. Über den Prinzenweg rüber nach Tegernsee. Alter Schwede, gute Rampen, und am Ende bedingt durch das grobe Geröll gar nicht mehr fahrbar. So schoben wir die Bikes hoch und kamen dann nach ca. 8 h, 71km und 1400Hm wieder gut am Bus an. Danach gings auf den Biergarten in Bad Wiessee. Davor noch kurz in den See rein gesprungen, quasi frisch gemacht von außen und im Anschluss Sabine begrüßen und die Erfrischung in Form eines Tegernseer Bier zu sich nehmen. Der Abend konnte quasi gar nicht besser laufen. Den Abschluss bildete dann das Eis + der Drink direkt an der Seepromenade. Wir entschlossen uns aber diesmal nicht am Camping zu übernachten sondern am Point direkt neben der Klinik. War an sich kein Streß, wenn nicht gerade eine Horde Abiturienten neben einem feiert.
Am Sonntag wollte meine Mutter noch zu uns kommen und da sie den Weg nicht kannte holten wir sie am Irschenberg ab. Zuvor gönnten wir uns noch ein super Frühstück beim Dinzler. Pünktlich war meine Mutter auch da, so dass wir Sabine abholten und einen typischen Touri-Tag am Tegernsee und Umgebung verbrachten. Wir gingen spazieren, hörten uns die Blaskapelle an, gönnten uns ein Drink und ließen uns sogar mit dem Ruderboot über den See schippern bevor wir uns dann im Bräustüberl die Haxen gönnten. Anschließend steckten wir noch die Füße ins Wasser, doch dann nahm der Spaß auch bald ein Ende als das Gewitter kam. Typischer Münchner Sommer eben, aber schee wars.
