Letztes Weihnachten hab ich von Laura einen Flug nach Oslo geschenkt bekommen, den wir nun über das lange Wochenende im August auch nutzten. Freitag Abend gings los. Trotz dem einmal Umsteigen in Berlin verging die Zeit wie im Flug (hihi). Kaum am Flughafen Oslo angekommen überrannten mich auch schon die Leute Richtung Duty-Free-Shop. Na gut dacht ich mir, schauen wir dann doch auch mal dort hin. Ja…also Alkohol ist teuer. 8€ für ein Six-Pack, das hat schon was, aber gut haben wir gedacht, nehmen wir doch zwei mal sicherheitshalber mit. Mit dem Regionalzug gings bis zum Hauptbahnhof und von dort dann mit dem Bus bequem bis zum Camping Ekeberg. Der ist der Hammer, zumindest von der Lage her. Direkt oberhalb von Oslo gelegen mit super Ausblick auf das Stadtzentrum. Den Abend bespaßte uns zusätzlich noch das am Fuß vom Ekeberg statt findende Festival. Yeah!
Die nächsten zwei Tage verbrachten wir hauptsächlich damit uns die Stadt bzw. ihre Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Leider macht man immer den gleichen Fehler und macht viel zu viel. So haben wir uns auch dieses mal die Füße platt getreten. Dabei stellten wir fest wie teuer Oslo wirklich ist. Snackbuden, Sonderangebote und Mini-Supermarkte wurden unsere Freunde. Natürlich gönnten wir uns auch mal ein schönes Abendessen, einen Cafe und ein ordentliches Frühstück, aber wie gesagt..manchmal. Von der Qualität braucht man jetzt gar nicht reden. Alles was ich gegessen habe war super. Speziell das Brot war der Hammer. Dies ist zwar über-über-durchschnittlich teuer, aber dafür die Wucht. Vor allem der Fisch-Leberkas war genial und ich glaub ich hab nie so gutes Butterbrot gegessen.
Kaffee ging so. Die Norweger haben zwar anscheinend eine große Kaffee-Kultur, aber er schmeckt (mir) zumindest nicht so toll. Da bin ich wohl zu eigen.
Nachdem sich der erste Hype gelegt hat ließen wir es auch etwas langsamer angehen. Ein Highlight war sicher die U-Bahn Fahrt hoch zum Holmenkollen bei der uns Downhill Biker mit ihren Enduros im Abteil begleiteten. Wie geil ist das bitte? Mit der U-Bahn hoch und dann nen geilen Downhill runter und das alles quasi in der Stadt. Sorry, aber das find ich geiler als die Eisbach-Surfer, die in den Linienbus steigen. Schanze selber ist der Hammer. Ein unglaubliches gebilde vor allem wenn man sich vor stellt oben zu sitzen und dann mit Anlauf in das Loch zu springen und gleichzeitig auf den Oslo Fjord zu blinzeln.
Die letzten Tage machten wir echt wenig und genossen an einem kleinen Strand auf einer der Scheren-Inseln den Alltag. Wir träumten dank Norrona von Bergen, Abfahrten und Abenteuern (natürlich eingerahmt im besten Spätsommer Licht). Ach.. So viele Träume und so viel Verlangen. Jetzt muss man es erst mal sortieren.
So verging die Zeit leider viel zu schnell und wir traten am Mittwoch die Rückreise ins (auch) schöne München an.
