06.07.2015: Dun Rig

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Uns hat es nun in Innerleithen/Peebles so gut gefallen (auch weil das Wetter weiter nördlich einen Tick schlechter war), so dass wir beschlossen gleich hier unsere erste echte Mountainbike Tour zu machen. Gestartet wurde hierzu in Peebles mit dem Ziel Dun Rig. Auf der Nebenstraße gings zunächst  zurück nach Innerleithen und von dort an begann der Spaß. Über Schafwiesen gings bergauf. Dies war schon mal der erste echte Härtetest. Ständig rauf aufs Bike und wieder ab um über die Absperrungen/Zäune zu kommen. Zusätzlich bremste das Gras jeden Tritt derart ab, dass man das Gefühl hatte man wird festgehalten. Die ersten beiden Stunden vergingen trotz perfekten Wetter sehr zäh. Nachdem der erste Uphill (und leichte Downhill) geschafft war gönnten wir uns die wohlverdiente Pause. Der nächste Uphill war dann sehr interessant. Zunächst easy über die Forststrasse hoch, doch der Weg hörte bald auf und der Track bzw. die Tourenbeschreibung zeigte weiter gerade aus. Na gut…aber dort war mal einfach ein ordentlicher Grashang im Weg. Hilft ja nix. So kämpften wir uns die nächsten knapp dreihundert Höhenmeter hoch. Zuerst noch sehr steil, später dann konnten wir am Grat entlang die Bikes schieben. Um einen alten Kollegen zu zitieren: „Es war so lang..und so weit“. Der Grat zog sich echt ewig und man hatte nie das Gefühl, dass man dem Gipfel näher kam. Zuletzt kam dann doch der Gipfelsternhaufen und wir hatten es geschafft. Oben wehte es ordentlich, so dass wir uns nur kurz umzogen und auf nach unten machten. Was der Uphill an Kraft gekostet hat, gab uns dann der Downhill an Spaß zurück. Zunächst noch zögerlich mit einem kurzen Auf- und Ab, später dann mit einem der genialsten und spaßigsten Trails ever. Nie schwer, perfekte Landschaft und Stimmung, einfach Flow pur. Leer, aber mehr als zufrieden kamen wir unten in Peebles an und fühlten uns einfach perfekt. Bis auf den Hunger. Zum Glück können die Schotten das mit dem Essen und im Coltman’s wurden wir dann auch fündig. Wieder so ein Glücksgriff. Superstylisches Ambiente (unser Style) und die Karte perfekt. Klein, aber fein. So gönnte ich mir das einheimische Bier zusammen mit einem Burger. Sweet. Der Rest ist schnell erzählt. Camping in Peebles und viel Streching, da ich mir beim Bike rüber heben wohl mal einen Muskel gezerrt hatte und dieser nun mehr als schmerzte. Aber dank Wärmflasche war es morgen schon fast vergessen.

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