Heute wollten wir noch mehr von der Umgebung sehn. Deshalb entschieden wir uns für eine eher lange, aber technisch wenig schwierige Tour. Genannt wurde sie Burma Road und führte uns direkt vom Camping zunächst auf der Straße nach Südwesten. Nach ein paar Kilometer hieß es scharf rechts und ab den Berg hoch. Diesmal fuhren wir auf einem breiten Forstweg nach oben und erreichten schnell die Passhöhe von welcher wir nun einen perfekten Blick auf das Umland von Aviemore hatten. Von hier gings dann der Forststraße folgend runter bevor es auf einem ausreichend breiten Wanderweg weiter durch eine Ebene ging. Wir ließen die Landschaft einfach an uns passieren und bald waren wir auch schon in diversen Gesprächen versunken. Kaum merkten wir, wie sich Landschaft langsam änderte und von der Hochebene zum Wald wurde und wir auch schon bald den letzten Uphill hinter uns gebracht haben. Diese Landschaft in ihrer miteinander verwobenen Art und Weise und diesen sanften Übergängen wird mich sicher nie wieder los lassen. So waren wir dann auch bald schon wieder unten und fuhren auf dem Wanderweg zurück nach Aviemore, wo wir noch kurz einkauften bevor wir es uns am Camping gemütlich machten und die lokale Pizzeria nutzten um endlich gescheides (hab ich das gesagt?) italienisches Bier zu trinken.
