07.05.2016: Bocca di Fobia

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In der Früh packten wir dann unser Zeug zusammen und verließen den schönen Ledro. Es ging für uns weiter Richtung Limone bzw. weiter nach Vesio. Dort hatten wir uns mit Kerstin und Uwe verabredet. In Italien reicht dann auch oft die Beschreibung bei der Kirche im Dorf und tatsächlich trafen wir sie auch. Wir parkten kurz um und fingen dann an mit dem planen. Laura war heute raus, weil sei mal eine Tag Pause brauchte und Uwe war magentechnisch angeschlagen. Dennoch beschlossen wir zu dritt die Runde über den Bocca di Fobia zu fahren. Im gemütlichen Tempo gings los. Der Weg führte durch den Wald hoch und verengte sich bald zu einem kleinen Wanderweg, der stets links etwas ausgesetzt war. Oben am ersten Rücken angekommen machten wir Pause und stürzten uns auch bald ins noch ausgesetztere nächste Stück. Dies ging für mich besser als gedacht. Der Weg zog mal hoch und runter, legte aber gut Strecke zurück. Am Bocca di Fobia angekommen machten wir dann im Wald länger Pause und fuhren im Anschluss einen echt geilen Trail runter. Zwar steil, aber nicht zu ausgesetzt gings dann Serpentine um Serpentine abwärts. Echt nice. Unten grinsten wir uns nur gegenseitig an :-)

Von hier gings dann wieder über Teerstraße nach oben zum Passo Nota und von hier dann noch etwas weiter. Oben war es dann eine breite Forststraße, die es wohl nicht immer gab. Wohl dank der E-Biker hat hier bauliche Verbesserungsmaßnahmen ergriffen und den früheren Trail verbreitert. Welche Schande. Wir fuhren hier noch kurz ab bevor wir scharf rechts in einen kleinen Weg abbogen. Dieser war wirklich schmal und führte wieder zurück ins Tal. Leicht bergab, aber ausreichend um Speed zu gewinnen. Weiter unten wurd er dann ruppiger mit größeren Stufen, die aber alle problemlos gingen und endet schließlich auf der Straße zurück nach Vesio. Alle Achtung, auch wenn etwas lang, ein echtes Schmankerl. Am Parkplatz zurück war auch schon Laura wieder da und wir genossen die Nachmittagssonne bei Bier und Chips. Da Uwe und Kerstin so von ihrem Agricultura schwärmten, vor allem vom Essen, entschlossen wir uns auch dort zu Abend zu essen. Allerdings mussten wir erst eine logistische Herausforderung meistern. Wir hatten in Limone heute den Camping, direkt unten am See, erste Reihe. Also gings von Vesio runter und auf den Camping. Dieser war echt richtig schön, vor allem der Platz war einmalig. Wir genossen dort noch kurz ein kleines Kaltgetränk, bevor es zum duschen ging. Danach gings auch schon bald wieder los zu Uwe/Kerstin. Wir fanden schnell deren Agricultura und genossen dann mit ihnen zusammen ein echt schönes Abendessen. Sie haben nicht zu viel versprochen. Das Lamm war genauso vorzüglich wie das Tiramisu. Voll, müde und zufrieden gings dann zurück nach Limone. Dort dann am Camping ein kurzer Shock-Moment, als die Schranke zu war, zum Glück war sie aber nicht abgesperrt. So konnte ich sie noch aufmachen und Laura rein fahren. Puh. Auf den Schreck gönnte ich mir erst mal ein Bierchen unten am See bei schönster Nachtstimmung.

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