18.05.2016: Spitzkamp

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Heute wollte ich als Feierabendtour etwas neues ausprobieren. Mich hat diese ganze „Kamp“ Kette also Ochsenkamp, Spitzkamp usw. immer wieder gereizt, heute wollte ich wissen ob es geht.

Also nach der Arbeit ab nach Lenggries. Das Wetter war super, einzig die Regenfälle der letzten Tage sind halt noch nicht ganz vergessen. Von Lenggries gings dann hoch zum Hirschtalsattel und anschließend weiter Richtung Spitzkamp. Es war ein echt schöner Abend. Alles ruhig und friedlich, kaum Leute. Genau das richtige zum entspannen. Ich kam gut voran und erst kurz vor Ende war in den letzten beiden Spitzkehren etwas Schnee, der mich dann zum schieben zwang. Dies ging aber schnell vorbei. Danach sah ich schon den Spitzkamp. Den finalen Aufstieg hoch über die Wiese musste ich auch schieben und mir graute es schon vor den ersten Metern. Die ganze Wiese war so vollgesogen, dass es nur noch ein Matschloch war. Dennoch genoss ich oben am Gipfelkreuz noch die Sonnenstrahlen und war echt beeindruckt vom Panorama. Wallberg, Leonhardstein, Roß- und Buchstein, Blauberge, Karwendel….Geilomat. Wie gesagt, an fahren war danach nicht zu denken und so schob ich die ersten Meter runter. Danach war der Weg verfestigt und so kam ich über ein echt nettes Wegerl zügig zur Tegernseer-Hütte. Von hier gings dann in den Grasleitensteig. Anfangs noch gerade so fahrbar wurde er weiter unten immer garstiger. Gar nicht mal so von der Steilheit her, mehr von den ganzen Wurzeln die es echt schwierig machten die perfekte Linie zu finden. Ich kämpfte mich Stück um Stück runter und war dann froh wieder auf einem Forstweg zu sein. Diesen folgte ich noch kurz bis es erneut in den Wald rein ging. Obwohl nicht steil war auch dieser Weg mit Wurzeln kreuz und quer durchsetzt, so dass ich oft absteigen musste. Gegen Ende wurde es dann flüssiger und ok….die letzten 300Meter des Trails waren echt sweet. Aber alles in allem nicht wirklich lohnend. Dennoch war der Weg zurück in der Abendsonne Wonne pur für meine Seele.

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