07.06.2016: Hochalm

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Gefühlt nach Ewigkeiten war das Wetter mal wieder gut. Aber wie üblich nur unter der Woche. Zum Glück war Laura die Woche sogar in München und sogar Frank und Philipp hatten Zeit. Was liegt also näher….als eine Feierabendtour zu machen. Wir Jungs starteten von BMW aus während Laura von zu Hause startete. Ziel war Glashütte und von hier dann weg die Hochalm. Anfahrt ging gut und die Bikes waren dann auch bald schon ready. Einziger Wermutstropfen, das Gasthaus hatte heute zu. Mist. Aber zum Glück gabs ja noch das Bräustüberl.
Schon auf der Hochfahrt sahen wir die bedrohlichen Wolken die hinten im Karwendel hingen. Irgendwann gesellte sich auch noch der Donner dazu und zügig wurden die Smartphones gezogen um Regenradar zu checken. Sieht alles gut aus. Ok. Also weiter. Von der Mitterhütte aus schulterten wir die Bikes und Philipp musste die leidvolle Erfahrung machen, dass Bike tragen ohne Rucksack kein Spaß ist. Über teilweise echt garche Wurzeln und Steinpassagen gings dann in gut 15 Minuten nach oben. Ich wusste jetzt schon…Geil, die Abfahrt ist mein Ding. Da wird schon einiges gehen. Als wir dann über die letzten Meter der flachen Wiese nach oben kamen eröffnet uns die Hochalm einen wunderschönen Blick Richtung Lenggries und Umgebung. Einmalig. Das sind die Momente die ich Suche. Das schöne Abendlicht, die besondere Stimmung mit Freunden genießen und die Vorfreude auf den Trail. Der Blick zurück sah durch die dunklen Wolken mindestens genauso eindrucksvoll aus.
Irgendwie wollte wir dem Regenradar nicht ganz glauben und machten nur eine kurze Rast. Dank meinem Procore, was anscheinend wieder verstopft war dauerte das Luft ablassen entsprechend lang, so dass jeder genug Zeit für Pause hatte. Dann gings abwärts. Alter. Wie geil. Oben noch ok, bis auf eine Spitzkehre, gings dann im Mittelteil eher weniger. Hier waren die Wurzeln einfach zu grob und dicht, so dass ein überrollen nicht ging. Aber es wurde schnell besser und von dann gings technisch anspruchsvoll runter. Gerade das letzte Stück mit den geilen Steinrampen war der Hammer. Von der Mitterhütte aus wusste ich, dass es noch ein wenig durch Bachgräben ging, aber dann bald flowig wurde. So wars dann auch..bzw. nur der erste Teil. Gefühlt war der Trail durch das Wasser viel ausgewaschener, so dass wir sehr sehr oft immer nur kurze Trail Passagen hatten, die dann wieder durch die Gegenanstiege der Bäche unterbrochen waren. Irgendwie stellte sich nicht so der echte Flow ein. Dennoch sehr sehr lustig. Zum Ende dann halt doch etwas spaßiger und trotz wackelnder Kurbel bei Frank erreichten wir gut den Achenpass. Von hier rollten wir gemütlich zurück und sagten dann auch schnell Tschüss zueinander. Da Laura und ich noch Zeit und Hunger hatten, machten wir das einzig richtige in der Situation ;-) Wir gingen ins Bräustüberl. Prost.

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