Das lange geplante Familien-Wochenende stand an. Irgendwie hat es sich dann doch so ergeben, dass es zum einen zeitlich wie auch Lust-technisch gepasst hat, dass wir zusammen mit unseren Müttern nach London fahren. Da wir bisschen mit den Flügen jonglieren mussten flogen Laura und ihre Mutter schon früher, während ich mit meiner dann am Freitag Abend los flog. Auch wenn der Flug nur zwei Stunden dauert irgendwie zieht es sich dann doch bis man am Flughafen ist, eingecheckt hat, los fliegt, ankommt und mit der Tube Richtung Zentrum fährt. Wir waren dann irgendwann um Mitternacht (ein Uhr unserer Zeit) dann endlich am Arib’n’b wo uns Laura und ihre Mutter mit Bier und Chips endlich in Empfang nahmen.
Der Samstag war dann etwas zäh vom Aufstehen her. Ich ging dann erst mal im Morrison full English Breakfast einkaufen und überließ den Damen dann dazu zubereiten. Danach folgte Standard-Programm. Mit der Tube ins Zentrum und dann Tower, Tower Bridge, St. Pauls, Tate, Pub, Borough Market, Harrods und dann platt zurück zur Wohnung. Da die Queen ihren 90. Geburtstag feierte konnten wir sogar noch vom Pub aus die Flugzeug-Staffel sehen. Sehr geil. Zudem gönnten wir uns vom Borough Market zum Harrods noch den Bus und konnten eine Stunde lang den Londoner Stau begutachten. Einzig die Parade der nackten Radfahrer hellte die Stimmung etwas auf. Harrods selber war wie immer krass. Spätestens hier wird einem bewusst in was für einer Konsumgesellschaft wir leben. Nach dem Abendessen im Pub (war sehr sehr lecker war, die Engländer können halt kochen) schauten wir uns noch gemütlich das Fußballspiel England-Russland an, was eher kein Highlight war.
Der Sonntag war dann noch zäher, da wir den Samstag in den Beinen spürten. Zudem war das Wetter jetzt nicht perfekt angesagt, dennoch gings los. Ziel war St. James Park und Buckingham Palace. Leider war der wegen dem Queen’s Lunch gesperrt, so dass wir nur über den Zaun hinweg das Schloss erahnen konnten. Schade. Vom Trafalgar Square gings dann zum House of Parliamanent, Westminster und Big Ben. Hier erwischte uns der Regen richtig und wir führten dann alles im Spurt aus. Da es am Nachmittag besser werden sollte entschlossen wir uns zur Wohnung zurück zu fahren und zu Chillen. Lauras Mutter ging noch ins Museum und so trafen wir uns dann ausgeruht/kulturell befriedigt zum Sunday Roast. Boah war das lecker. Ich muss sagen, besser als jeder Sonntags-Schweinebraten bei uns in der Wirtschaft. So gestärkt starteten wir den Nachmittag. Ich fuhr mit meiner Mutter Doppeldecker-Bus und schaute mir Soho/China Town an. Nach dem obligatorischen Pub Besuch und einem kleinen Abendessen beim Chinesen gings zufrieden und fertig zurück zur Wohnung.
Dann war auch schon Montag. Krass wie schnell die Zeit vergeht. Es ging dann früh los und wieder mit dem Flieger zurück nach München und zur Arbeit.
London…Wie immer. Eine Reise wert.
