Der große Plan für die nächste Wintersaison steht und dies wird der erste Schritt dorthin. Geplant ist Backcountry Kiting. Mit Skitourenausrüstung hoch auf die Hochebenen und von dort den Pulver genießen. Um aber hier etwas Erfahrung vor allem im Tourenbereich zu sammeln haben wir das Angebot vom SAAC genutzt und geben uns eine kostenfreie Einführung in die Lawinenkunde. Samstag Spätnachmittag Theorie und dann Sonntag Ganztägig Praxis. Wir haben kurz überlegt ob wir uns Samstag den Tag über noch die Piste geben, aber dank der Wettervorhersage (bewölkt) haben wir das gelassen und haben erst mal ausgeschlafen und sind dann Mittags los. Erst haben wir uns bis Österreich im Stau gequält und mussten dann feststellen, dass St. Jakob ganz schon weit weg ist. Zu allem Überfluss haben wir auch nicht sofort das Skigebiet gefunden, aber wir kamen fast pünktlich noch zum Vortrag an. Dieser war äusserst zäh. Anschließend gings auf Herbergssuche, was aber im Dunkeln nicht besser wurde. Eine Auffahrt und drei Anfahrtsversuche auf eisglatter Straße später waren wir dann dort. Sachen rein und jetzt das wichtigste: ESSEN. Dem Tipp der Herbergsmutter folgenden gings zum Tandler bei dem wir folgendes Menü hatten: Kalbsrahmgulasch mit Bandnudeln, Nougat-Topfenknödel, Hirschbraten mit Serviettenknödel und Preiselbeeren, danach Käseplatte. Gestärkt gings dann um stolze 21 Uhr ins Bett. Am nächsten Tag haben wir dann dank Luka bei besten Wetter viele „Fallbeispiele“ von Lawinen gesehn, gesondet, gepiepst und gesucht. Gegen 16Uhr gings dann auf den Rückweg mit Zwischenstopp bei meiner Mutter in Rosenheim, wo wir uns Spanferkelrippen mit Füllung und Käsetorte gegeben haben.
(Diesmal leider keine Bilder)
