Ziel hieß eindeutig raus. Aber wohin. Das Wetter war im Süden mischig vorhergesagt und Franken super..Wollen wir wirklich klettern gehn? Wie gesagt, hauptsache raus, also ja. Wir besorgten uns brav die Führer von Steffen und holten uns dabei auch ein paar Tipps ab. Doch am Freitag Abend hieß es erst mal Plan umwerfen. Die Boulderlust war zu groß. So beschlossen wir trotz Regenvorhersage morgen ins Zillertal zu fahren. Doch bevor das los geht stand ein schöner Abend auf dem Programm. Claudi, Peter und Andi besuchten uns um einen Transalp-Rückblick-Abend zu veranstalten. Dabei gabs lecker Flammkuchen und traditionell zum morgigen Wiesnanstich (200 Jahrfeier) auch das Oktoberfestbier. Später gesellte sich noch Steffen hinzu und wir staunten über das Video „5 Weißbier in 48 Sekunden“.
Am morgen gings dann los. Wetter sah gut aus und die Fahrt zum Sundergrund war wie immer sehr feucht. Der Anstieg ließ auch nix gutes erahnen. Zum Glück waren die ersten Blöcke trockener, vor allem die Sch*-Traverse links am Weg. Nach ein paar Versuchen hatte ich diese trotz naßer Ausstiegsgriffe. Laura kämpfte noch etwas, aber zum Aufwärmen war die dann doch zu heftig, so gings weiter rein ins Gebiet. Dort trafen wir wie angekündigt die Leute aus der Boulderwelt. Ich versuchte mich danach an Hotel California, doch ohne viel Erfolg. Anschließend gings zun Birkhendl, welches wie immer in einer riesen Schlammpfütze stand. Laura kämpfte sich gut voran, doch dann verließ uns das Wetterglück. Es fing an zu nieseln und es sah so aus, als ob es auch so schnell nicht aufhört. Das wars dann wohl. Dennoch schön der erste Boulderausflug der Herbstsaison. Also gings zurück nach München aber nicht ohne vorher in Kolbermoor bei meiner Schwester und den Schratzen vorbei zu fahren. Sonntag stand ganz im Zeichen der Gemütlichkeit mit Sonne, Urlaubsplanung (Sardinien) und Boulderwelt.
