Nachdem Laura und ich uns fest vorgenommen haben diesen Winter mehr Snowkiten zu gehen und dies nicht nur auf der Panzerwiese bzw. auf der Flight sondern im Hochgebirge, habe ich mir Anfang Oktober schon meine Skitourenausrüstung geholt. Laura wartete auf das Splitboardcamp. Das Versprechen: Aufseigen wie mit Tourenski und Fahrgefühl wie ein echtes Snowboard. Wir waren gespannt. Freitag Nachmittag gings dann los erst Richtung Dornbirn. Dort trafen wir Claudi beim McDonalds, gönnten uns eine Runde Burger, und machten uns anschließend auf ins Montafon. Dabei war auch wieder ein alter Bekannter. St. Gallenkirchen bzw. Gargellen. Einer der „schönsten“ Aufstiege die ich im Sommer auf der Transalp hatte. Hätte nie gedacht wieder dorthin zu kommen. Wir trafen uns dort am Hüttle, wo wir auch eine Einweisung in die Splitboards bekommen haben. Mit Theorie, Einstellen, Aufbauen. Der Abend ging dann gut rum mit ein paar Bier. Am nächsten Tag hieß es erst mal Pistentest. Die anderen testeten ihre Splitboards mit teils überraschend guten Ergebnissen während ich meine neuen Tourenski/Schuhe testete. Trotz hightech Kleidung froren wir uns am Vormittag im Schatten + Wind alles ab. Nach einer kleinen Einführung ins Fellaufziehen + Tourengehn hieß es Essen fassen. Anschließend folgte eine LVS Einführung mit Suchen. Das ganze ließen wir dann rockig bei der Kabinenfeier im Sonnenuntergang mit Weißbier und Glühwein ausklingen. Zurück an der Hütte wurde erst mal heiß geduscht, ausgeruht und Bier getrunken. Anschließend gings zum Abendessen und restlichen Lawinenkunde. Wie ein roter Faden zog sich das Bier durch den Tag. Zum Abschluss gab es noch ein gemütliches vor dem zu Bett gehen.
Am Sonntag hieß es Früh aufstehn und packen. Gegen 10 Uhr gings dann mit der ersten Skitour los. Felle aufziehen, Jacke ausziehen, LVS an und los gehts. So machten wir etwa 600Hm als wir (zumindest zum Teil) abfellten und uns durch den schweren Schnee auf die Abfahrt machten. Mein Fazit: Meine Ski sind zu dünn oder ich kanns halt einfach noch nicht, aber im Zweifel ist immer das Material Schuld. Nach einer kleinen Stärkung gings dann zurück über Dornbirn nach München.
Hat super viel Spaß gemacht und ich glaub schon, dass des was sein könnte womit wir unseren Hunger nach Draußen/Spaß und Abenteuer stillen können.
