Nach dem Splitboardcamp wollte ich natürlich gleich weiter machen mit den Skitouren. Also raus in die Berge. Leider war das Wetter nicht optimal (windig, bedeckt und leichter Schneefall), lawinentechnisch hielt es sich in Grenzen. Es war zwar ein 3er über der Baumgrenze vorhergesagt, aber nach einer Stunde suchen (dabei wichtige Faktoren gelernt wie man Skitouren sucht) im Internet haben wir uns für eine Tour entschieden. Der Jägerkamp sollte es werden. Leichte Tour, oft begangen, S/SW seitig gelegen (gefährliche Hanglagen waren N/NO/O/SO), gut zu erreichen. Also los.
Oben am Parkplatz Taubenstein/Spitzingsee fing es schon beim Auffellen an leicht zu schneien und es hörte auch bis oben nicht auf. Schon die ersten Meter erinnerten mich deutlich ans MTB fahren. Klar ist die erste Steigung gleich die Hammersteigung, Puls auf 200. Danach folgte ein Flachstück bis es in den Abschlusshang ging. Dieser war aber so verblasen, dass er fast mehr braun war vom Gras als weiß. So macht das doch keinen Spaß, also Rückwärtsgang und auf zur Abfahrtspiste. Hier hab ich dann auch schon mal den Worst-Case getestet, Abfellen bei Starkwind. Ging super ;-). Die Abfahrt hielt sich wegen dem Wind, den schlechten Sichtverhältnissen und dem schlechten Schnee zwar in Grenzen, aber es waren auch schöne Abschnitte dabei die einfach Spaß gemacht haben.
