27./28.02.2011: Pitztal

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Alle Jahre wieder. Skiurlaub mit der Clique doch dieses Jahr war es nicht Obertauern, sondern dann dem Tipp von Karin wurde es das Pitztal.

Freitag Abend gings los und vernünftig wie wir sind, da wir vorhaben dieses Jahr auf nen VW Bus umzusteigen, haben wir uns auch keine Jahresvignette für Österreich gekauft. Kurz bei Google und Viamichelin geguckt. Jep, Vignette nötig. Alles klar, also 10 Tages Vignette gekauft und los über den Fernpaß. Ok, hier ist Nasserreith, ok, hier gehts ins Pitztal, Kreisel, Abzweigung Pitztal!?? Wo bitte schön war die Autobahn. Damn, völlig umsonst gekauft. Also gut, den Vorsatz fürs nächste Wochenende steht. RAUS und das über Österreich egal wohin. Im Pitztal angekommen warteten wir nicht lange bis schließlich alle (Karin, Floh, Caro, Claudi, Peter, Zotzt, Steffen) da waren. Ab in den Hexenkessel. Dort gemütlich ein paar Bier getrunken und gegessen, den Abend schön verklingen lassen bis es dann gegen Mitternacht ins Bett ging.

Am nächtsten Tag hieß es erst mal ordentlich frühstücken, aber was dann. Geiler Sonnenschein, ein Teil will Offpisteln und wir entscheiden uns zusammen mit Steffen für eine Skitour auf den Wurmtaler Kopf. Leichte, aber lange Tour steht in der Beschreibung. So gings erst mit dem Lift hoch und von dort aus ins Tal rein. Ich kann nur sagen, unglaubliches Panorama, geiler Sonnenschein, auch wenn der Schnee nicht überall perfekt ist. So quälen wir uns die Strecke hoch bis auf ca. 3000Hm. Keuchend und, zumindest Laura und ich, fertig beschließen wir kurz vor der Schulter kehrt zu machen. Hier beginnt auch das Desaster. Was sich zum hochgehen einfach nur hingezogen hat ist nach unten hin kaum fahrbar. So schieben wir an vielen Stellen mehrere Stunden unsere Ski/Boards zurück bis zum Skigebiet. Dank dem Tipp des Pistenraupen-Fahrers nehmen wir nicht die Variante ins Tal runter sondern die normale blaue Talabfahrt. Fertig und glücklich es noch im Hellen (und nach 9 Stunden!, 20km und 1000HM) runter geschafft zu haben gönnen wir uns in der Pension erst mal die Sauna bevor es zum Essen ins Pfandl geht. Abschließend noch ein paar Bier im Hexenkessel und eins bei den Mädls in der Unterkunft. Paßt..Ich war bendient. Am nächsten morgen haben wir nur noch gefrühstückt und, bedingt durch das schlechte Wetter, haben wir unsere Sachen gepackt und sind nach München zurück. Schee wars, wenn auch anstrengend.

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