Nachdem das Wetter bei uns mehr als stabil war entschied wir (Floh, Karin, ich) nach Feierabend eine MTB-Tour auf die Kampenwand zu starten. Laura war leider mit Myr auf einer Konferenz in Schweden, so dass die Hairers mich netterweise abholten und wir Richtung Aschau aufbrachen. Die ersten Meter schmerzten mal wieder. Wie oft war ich dieses Jahr auf dem MTB, ach genau. Einmal. Dafür entschädigte wie immer die Lichtstimmung. Über den üblichen Reitweg ging es langsam nach oben und obwohl wir alle jammerten, dass wir nicht fit waren ging es besser als gedacht. Oben nahmen wir dann nicht die steile Rampe zur Gori sondern den Trail auf linker Hand. So kamen wir an der Schlechtenbergalm raus und da es gut lief entschieden Floh und ich noch zur Steinlingalm hoch zu fahren während Karin runter zur Gori rollte. Das Licht wurde immer goldener und die Szenerie war einfach traumhaft. Floh und ich passierten den Staffelstein und fuhren zur Möslarnalm runter. Wie immer, eine Kurve später sieht alles anders aus und es lohnt sich immer mal die bekannte Wege zu verlassen. Überraschend musste ich feststellen, dass die Piste runter zur Gori gesperrt war und ein großes Bike Schild nach rechts wies. Alter..das war der Trail über den schon Frank geflucht hatte und warum die Leute uns genau da rein schicken??? Es ist eh nix fahrbar, sicher aus Bosheit. Wir erreichten gerade noch rechtzeitig die Gori bevor die Sonne unterging. Bestellten Bier und Spareribs und gönnten uns den schönen Ausblick. So schön hab ich ihn selten erlebt. Wie immer, obwohl es August/Sommer ist, es wird dann doch frisch und eigentlich hätte ich immer mehr Lust noch sitzen zu bleiben, aber die Kälte treibt einen dann doch runter. So machten wir uns auf und ich musste über Karins Lampenkonstruktion mit den nicht abgeschnittenen Kabelbindern lächeln, da sie damit bissl wie ein Käfer aussah. Der kleine Anstieg hoch treibt einem dann wieder die Luft aus den Lungen bevor es in den Downhill geht. Ich hab noch Fotos gemacht bevor ich mich rein stürzte und das erste Stück lief super flüssig. Doch beim lockeren dahin rollen merkte ich später plötzlich, dass ich keine Luft mehr im Hinterreifen hatte. Mist. Kurz gecheckt und gemerkt, dass ich mir einen Stollen abgerissen hatte. Keine Chance für die Milch. Aber jetzt einen Schlauch einziehen mit dem Cushcore hatte ich auch keine Lust. So rollte ich mit den anderen bis zum Forstweg runter und beschloss auf dem breiten Weg runter zu fahren. Die beiden fuhren dann in den Trail rein während ich mich über den Forstweg runter navigieren musste. Zum Glück hatte ich das GPS dabei, so easy war das dann im Dunklen dann auch nicht. Mein Hinterrad schwamm ohne Ende, aber ich konnte wenigstens mit einer passablen Geschwindigkeit runter fahren. Da war ich schon froh um das Cushcore. Ich kam vielleicht 5 Minuten früher an als die anderen beiden, sodass keiner lange warten musste. Wir packten die Bikes auf den Träger und mit einem schönen TAB gings zurück nach München. Tja..schade wegen dem Trail, aber der Rest des Abends hat mal wieder mega viel Spaß gemacht!! Danke Floh/Karin fürs Mitnehmen! Nächstes mal wieder mit Trail.