Heute war völliges Kontrastprogramm zu gestern. Mal wieder strahlend schön, aber kalt. Über Nacht hatte es weiter geschneit und es ist immer ein schöner Moment, wenn ich mir in der Früh den Espresso mache und aus dem Fester sehen kann wie die Räummaschine den Schnee von der Straße schiebt. Dieses mal war es eine Schneefräse, die den Schnee gleich auf einen Laster schleuderte. Cool. Nachdem es gestern doch frisch war und die Brunniseite offen hatte entschieden wir uns eben für „the sunny side“. Mit dem Bus gings rüber und mit der Gondel hoch. Ich hatte vergessen wie langsam der Sessellift von Ristis zur Brunnihütte ist. Stundenspäter kamen wir oben an und machten uns gleich auf zur Abfahrt und testeten den Schnee im freien Gelände an. Wir sahen wie die Gleitschirmflieger weiter drüber starteten, so dass wir in der zweiten Runde auch rüber schauten und die nicht präparierte Piste nahmen. Hier waren zwar noch ein paar Boller unter dem Neuschnee versteckt, aber es ging gut. Bedingungen mal wieder total anders. Durch die Sonnenseite war der Schnee schon schwerer und man musste etwas mehr Kraft aufbringen. Ich ächzte noch etwas während es Laura gut rein lief. So drehten wir unsere Runden, filmten uns sogar dabei (hier habe ich meine X-Beinigkeit beim Skifahren gesehen) und genossen das Glitzern der Schneekristalle. Nachdem der Schnee immer schwerer wurde und wir immer platter fuhren wir noch einmal hoch zur Brunnihütte, setzten uns in die Sonne und genossen das bekannte Brunni-Rösti. Was ein schöner Tag. Die gesamte Bergkulisse des Engelberger-Tals vor uns, die Sonne im Gesicht, das Rösti im Bauch. Perfekt. Mit dem Blick rüber aufs Laub sahen wir schon, wie kalt es im Tal war, da der Reif/Frost gar nicht weg getaut war. So gönnten wir uns danach noch eine Abfahrt auf der Piste bis Ristis und mit der Gondel gings zurück in den Schatten. Brrr.