09.05.2024: Hagrids Hut

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Heute war ein richtig fauler Tag. Wir frühstückten und überlegten was wir so tun könnten bzw. auch was die nächsten Tage so ansteht. Das Wetter war heute mischig, dafür dann ab morgen gut vorhergesagt. Somit entschieden wir uns dazu heute eher nichts zu machen. Da uns die Gegend aber total gut gefiel wollten wir eigentlich noch bis Sonntag bleiben, da wir dann im Garrison West reserviert hatten. Aber die Briten machten uns einen Strich durch die Rechnung. Anscheinend waren die letzten Monate vom Wetter her so schlecht gewesen, dass gefühlt nun ganz England auf Achse ist. Der Campingplatz war total ausgebucht. Und man kann ihnen gar nicht mal böse sein, denn sie machen ja Urlaub im eigenen Land Wir haben dann echt lange hin und her überlegt, recherchiert, Optionen ausgelotet bis wir endlich eine passende Lösung gefunden hatten. Bis Samstag Früh hatten wir den Platz, also würden wir morgen eine längere Wanderung Richtung Three Sisters machen und Samstag dann aufbrechen Richtung Corran. Ich hatte dann auf dem Glen Nevis Caravan Park online etwas mieten können, so dass die Nacht auf Sonntag bzw. Montag kein Thema mehr war. Ausgezeichnet. Puh..so viel Stress.

Da kam mir der Kaffee-verrückte Franzose ganz Recht. Er war mit seiner Freundin neben uns und erkannte meine Kaffeemühle, die Commandante. Verrückt, dass jemand aus Paris ein Produkt aus Unterhaching kennt. Er gab mir auch noch seine Bohnen, die ich auch noch probierte. Dafür machte ich ihm einen Espresso aus dem 9Barista. Tja..Kaffee verbindet.

Um mich später auch noch etwas zu bewegen nahm ich das Bike und fuhr einfach mal Richtung Loch Achtriochtan los. Auf dem Weg sah ich dann, dass man unterwegs auf Hagrids Hütte gehen konnte. Da ich mich noch dunkel an die Harry Potter Filme erinnerte wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Es war zwar ein schöner Spaziergang und es hatte einen schönen Blick rüber, aber tatsächlich war dort keine echte Hütte mehr. Diese war per Computer nachträglich eingefügt worden und somit hatte man „nur“ die Berge im Hintergrund, die erahnen ließen, dass es sich um Hagrid’s Hüttenstandort handeln musste. Naja. Am Loch Achtriochtan kehrte ich dann um als ich sah, dass man tatsächlich morgen alles mit dem Gravel bis zum Einstieg der Tour fahren konnte. Sehr gut. Somit mussten wir unseren guten Stellplatz nicht verlassen. Den restlichen Tag sandelten wir dann gemütlich noch rum und waren froh einen Plan zu haben.

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