Laura ist dieses Wochenende leider (für mich leider, für sie sicher nicht) zusammen mit Claudi in den Kite-Urlaub Richtung Dänemark gefahren. Somit hatte ich die Qual der Wahl was ich machen konnte und meine Wahl viel auf einen offenen Punkt, den ich seit Jahren vor hatte. Auf den Wendelstein gehen. Ich war leider noch nie dort oben, was ja an sich schon mal gar nicht geht. Die Frage war nur wie. Ich entschied mich von Brannenburg aus mit dem Bike so weit es geht hoch zu fahren und den Rest zu laufen. Dies hieß aber ich musste früh los, da Regen ab Mittag vorhergesagt war. Kaum am Parkplatz angekommen fing es an zu nieseln. Egal, da muss man durch. So begann ich die Tour im leichten Regen, der zwischenzeitlich immer wieder aufhörte. Was aber schon fast egal war, weil ich schwitzte wie ein Ochse. Die erste Rampe ist nicht zu unterschätzen, der Mittelteil ok, aber das Ende war dann echt zach. So aber der Behelfshaltestelle Aipl gings echt sacksteil hoch gepaart mit lockerem groben Schotter. Hmm. Lecker. An der Aiblinger Alm ließ ich mein Bike zurück und legte die letzten 400Hm zu Fuß auf glitschigem Gestein zurück. Oben dann der Schock. Klar, neben der Wendelsteinbahn führt auch die Seilbahn hoch. Überall nur Touristen in ihren Straßenschuhen die einfach nur im Weg standen oder mich anquatschten ob ich nicht ein Foto von ihnen machen könnte. Puh..Eigentlich ja kein Streß, aber der Wechsel von ganz allein zum Volksfest war etwas hart. Vorsichtig gings zurück zum Einstieg runter. Dort überlegte ich mir dann was weiter zu machen ist. Trails fahren oder runter? Ich entschied mich durch den Regen für runter, da die Trails sicher nicht fahrbar sind und ich somit mein Bike nur trage statt zu fahren. Egal wie..geil und schön wars!
Den restlichen Samstag + Sonntag verbrachte ich gemütlich mit chillen.
