23.07. – 25.07.2021: Diggl

unbenannt-5336

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Dieses Jahr war es soweit. Mein 40. Geburtstag stand an. Eine zufällg definierte Zahl, da irgendjemand beschlossen hatte unseren Kalender in 365 Tage zu gliedern, was ja 24h entspricht. Warum auch immer es wichtig ist zu sagen, dass sich die Erde 40mal um die Sonne gedreht hat. Wurst. Es ist ein Grund zu feiern. Es war ja lange unklar dank Corona wie was und ob überhaupt. Ich rief irgendwann im Mai dann spontan Gerhard an ob er denn noch was frei hätte und tatsächlich war zu meinem Geburstag das Wochenende frei. Gebucht. Nur mit den Vorbereitungen ließ ich mir etwas Zeit. Ich wollte was für meine Freunde kochen/machen. Irgendwie fehlte zunächst die Idee, aber dann kristallisierte es sich langsam raus. Es sollte ein großes Asado werden. Mit vielen Beilagen, Salaten und Fleischsorten. So dauerte mein Einkauf gefühlt die ganze Woche lang. Getränke hier, Snacks da, Frühstück, Mittagessen, Fleisch beim bayrischen Metzger, Fleisch beim türkischen Metzger, Fleisch beim russischen Metzger. Ich war bedient. Zumal der letzte Einkauf mit dem frischen Brot am Freitag war (dafür gönnte ich mir Mittags sogar den Döner beim Verdi) und ich am Freitag auch noch früh aufgestanden bin um unzählige Kilo Gulasch zu kochen. Aber es war fertig. Ich fuhr dann zu meiner Mutter (wo ich noch weitere Fleisch Lieferungen und Kuchen/Strudel abholten) und feierte mit ihr zunächst meinen Geburtstag. So wie es sich gehört stießen wir an und quatschten schön lange. Danach gings weiter. Wir erreichten tatsächlich als erste das Diggl und trafen Gerhard noch. Er zeigte uns alles bzw. wir quatschten noch kurz und dann war er auch schon weg. Dann hieß es das Dreibein aufbauen und Feuer machen, Getränkte kalt stellen, alles im Haus verräumen. Mit der Zeit trudelten auch Floh/Karin, Steffen/Martina und Bäda/Claudi ein. Zu meiner Überraschung ging es sich sogar noch für Alex und Lisa aus. Der Abend nahm somit seinen Lauf. Es gab Gulasch überm Feuer und einen schönen Schokokuchen, den Laura für mich gebacken hatte. Ich weiß gar nicht wie ich den ganzen Abend beschreiben soll. Es war herrlich, ich war so froh, so froh so gute Freunde zu haben, so froh dieses Gefühl zu haben, dass man hier ist und auch hierher gehört. Es hat sich einfach alles gut angefühlt.
Mit meinen 40 Kerzen hat Bäda so seine Mühe gehabt alle anzuzünden, ohne dass die erste schon wieder ausgeht. Damn, wenn die Kerzen mehr kosten als der Kuchen. Ich weiß gar nicht mehr genau wie lange wir feierten. Wir gingen noch zum Feuer rüber und genossen den Abend bzw. ließen ihn mit schönen Gesprächen und viel Lachen zu Ende gehen. Auf die nächsten 40 Jahre.
Der Samstag war dann etwas träge in der Früh. Wir frühstückten draußen auf der Terrasse und mit der Zeit machte sich der ein oder andere los. Ich blieb einfach im Diggl und genoss den Tag. Es schien die Sonne im Liegestuhl liegend hatte ich damit Zeit mal mit dem einen mehr mal mit dem anderen mehr zu reden. Der Alkohol fing an zu fließen und wir genossen mehr und mehr den Tag. Am Nachmittag kamen dann auch noch Lukas und Ivet, wir (Bäda) machten dann mal den Hot-Tub an und fingen auch mit den Vorbereitungen für das Asado an. Es war eigentlich alles gut geplant. Das Gemüse grillte vor sich hin, die Mädels schmissen oben die Küche und bereiteten die Salate vor. Laura deligierte alles und zeigte nur auf Fotos aus Kochbüchern wie es aussehen soll. Wir schauten parallel auch alle immer wieder aufs Regenradar, denn es war ein kleiner Sturm vorher gesagt. Ich ließ Steffen schon mal den Pavillon aufbauen und tatsächlich. Vom Schlegeisspeicher kam eine Front rein, wir stülpten den Pavillon rüber und dann gings schon los. Die einen suchten Schutz unter dem Vordach während der andere Teil versuchte die Glut und das Fleisch unterm Zelt zu schützen. Durch die Feuchtigkeit fing auch alles an zu qualmen und am Ende war das echt kein Spaß mehr zu grillen. Wir machten uns schon ernsthaft Sorgen wegen einer Rauchvergiftung. Was aber half war mehr trinken. Der Sturm zog aber noch gut 30 Minuten durch und dann war auch alles wieder vorbei. Alex kam auch mittlerweile wieder (er war wegen seinem Bein/Blutvergiftung noch beim Arzt) und meinte weiter unten im Tal war es wohl viel schlimmer. Viel mehr Wind, der auch mehr Zeug mitgenommen hatte. Das war zum Glück bei uns anders. So konnten wir alles noch zu Ende grillen und das große Gelage feiern. Dank allen war es auch schnell wieder aufgeräumt und so konnte der spaßige Teil anfangen. Hot-Tub. Steffen, Floh, Karin, Bäda und ich lachten uns quasi tot im Hot-Tub. Es floss Bier, es wurde randaliert, es wurde mit Wasser gespritzt, es wurde im kalten Becke abegekühlt und ausgerutscht. Was ein Spaß. Vor allem Bäda gab Gas, was ich echt cool fand. Am Ende saßen wir dann alle wieder am Feuer und ließen den Abend gemütlich zu Ende gehen.

Der Sonntag war dann noch etwas zäher als der Samstag. Nach dem Frühstück machten wir noch alles sauber und dann hieß es leider wieder Ciao sagen. Nachdem alle ihre Wege gegangen waren blieben noch Claudi/Bäda sitzen und wir gönnten uns noch ein Getränk (von Ralder bis Spezi) bis auch wir dann Abschied nahmen. Es war echt so schön und es war vor allem dieses Gefühl unter euch zu sein bzw. zu wissen dass ihr da seid. Danke euch allen.