Den Morgen ließen wir mal wieder extrem langsam anfangen. Nach ein paar Kaffee und einem Frühstück packten wir den ganzen Dosenmüll in Myr, fuhren den abliefern und hofften noch auf etwas Wind. Wir fuhren direkt nach Ventry, aber ohne Erfolg, der Spot lud uns einfach nicht ein. Danach wieder zu unserer gewohnten Stelle nach Ventry und wir zögerten. Wind war schon irgendwie da, aber wir waren faul. So legten wir uns noch ein gutes halbes Stündchen im Bus hin und dann packte mich der Fomo. Wir überwanden den Schweinehund, zogen Neos an und holten das Kitezeug raus. Ich glaub das war danach meine beste Session auf dem Waveboard so far. Ich kämpfte zwar mit dem Wind, konnte aber sobald ich fuhr Höhe halten und ziehen. Mega. Es fühlte sich nach beiden Seiten hin sicher an und machte vor allem richtig Spaß. Laura kämpfte auch noch mit dem Wind (ein Tick zu wenig), aber insgesamt waren wir mega froh, dass wir es gemacht haben. Ein würdiger Abschluss. Danach holten wir unsere Crashpads bei dem netten Typen vom Campingplatz ab. Diese waren gut verstaut in seinem Schuppen geblieben. Wir quatschten noch kurz mit ihm und irgendwie tat er mir Leid. Er beklagte sich zwar nicht, aber man merkte, dass er mit der aktuelle Situation hier in Irland zu kämpfen hat. Viele junge Leute ziehen weg, Grundstücke werden verkauft und es wird versucht den Profit zu maximieren. Hmmm. Etwas nachdenklich fuhren wir dann zurück nach Dingle und gönnten uns in einem Imbiss nochmal Fish & Chips,die viel zu viel waren.K Danach ging’s zurück zum Haus und wir chillten den restlichen Abend mit einem schönen Feuer im Kamin.