Nach einer ruhigen und schönen Nacht direkt an der Flussmündung standen wir in schönem weichen Licht auf. Es kam schon etwas wie Wehmut auf. Für mich hieß es nämlich zusammen packen. Ich genoss mit Laura noch den schönen Morgen am Fluss und dem Inver Inn bevor wir endgültig in Myr stiegen und Richtung Edinburgh fuhren. Der Weg zurück führte uns an bekannte Orte, vor allem am Loch Lommond vorbei. Mal wieder waren wir erstaunt wie nahe Glasgow und Edinburgh zusammen lagen und vor allem wie voll es plötzlich wurde. Dann war schon die Ausfahrt für den Flughafen da. Ich parkte am Hilton, sprang raus und nahm mein Handgepäck. Boah..ich verstehe ja, dass Laura verlängern kann, aber die Abschiede fühlen sich immer so schwer an. Wir waren stark. Da ich quasi alles in Schottland gefahren bin war es auch für Laura eine kleine Herausforderung jetzt hinters Steuer zu gehen. Ich winkte ihr hinterher und begab mich ins Chaos. Ich hasse Flughäfen. Alles ist voll, man muss sich immer orientieren, dann lange warten. So gings bei mir wenigstens ohne Probleme durch und erst am Ende, weil ich das kleine Handgepäck gebucht hatte, musste ich mich mit einem Typen streiten. Am Ende war ich im Flieger mit lauter doofen deutschen Touristen, was ich zum Glück ausblenden konnten. Nur das hinter mir dauernd tretende Kleinkind wurde etwas schwierig. Auch die gesperrte S-Bahnstrecke in München machte mir noch kurz Ärger, aber irgendwann war ich wieder daheim und konnte alles Revue passieren lassen.
Was bleibt. Einfach ein wunder, wunderschöner Urlaub. Eine unglaubliche Zeit, fast schon etwas wie damals das erste mal in Norwegen. Das Graveln, das gute Wetter, das gute Essen, die netten Leute, die Herausforderungen wie auch die Belohnungen, das Nordlicht, die kalten Dips, das Kiten, der Delphin…ach..so viele Sachen, die wir gemeinsam erfahren haben. Schottland..wir kommen wieder!!!!